Lesen lernen ist am Anfang ganz schön schwer. Deshalb ist es gut, wenn man dabei ein wenig Unterstützung bekommt.
So unterstützte die Klasse 6a im letzten Schuljahr die Klasse 1b. Frau Ballweg kam mit Ihren Sechstklässlern alle zwei Wochen zur Klasse 1b und deren Deutschlehrerin Frau Nohe. Jeder Sechstklässler war Pate für ein oder zwei Erstklässler und für diese beim Lesen verantwortlich. Es gab immer eine Aufgabe, die von den Erstklässlern erlesen werden musste, z.B. ein Lesedomino, das Wochenleseblatt oder eine Geschichte in der Fibel. Dafür suchten sich die Schüler ein ruhiges Plätzchen im Zimmer oder auf dem Gang. War danach noch Zeit, durften Bücher aus der Klassenbibliothek gelesen werden. Beim letzten Treffen am Ende des Schuljahres gab es eine Überraschung: Die Kinder bekamen heute sogar zwei Stunden gemeinsame Zeit und durften nun ein ganzes Buch, nämlich den „Findefuchs“ von Irina Korschunow gemeinsam lesen. Da war die Freude groß! Das Wetter passte auch, so suchte sich jedes Leseteam einen Platz auf dem sonnigen Schulhof. Nachdem das Buch gelesen war, durfte jeder Erstklässler mit Hilfe seines Paten noch den Findefuchs aus einem Pappteller basteln. Zum Schluss überreichten die Erstklässler ihren Paten selbstgeschriebene und verzierte Briefe, in denen sie sich für das schöne Jahr und die tolle Unterstützung bedankten.
Schon in der zweiten Schulwoche hat die Klasse 10c der FSK die erste Exkursion des Schuljahres unternommen. Für die Abschlussklasse ging es nach Karlsruhe, um dem Bundesverfassungsgericht einen Besuch abzustatten. Aus diesem Grund haben die Schülerinnen und Schüler sich schon früh morgens in Bretten am Bahnhof getroffen und sind dann zusammen mit den begleitenden Lehrern Frau Michi-Caglar und Herrn deVries mit der Bahn nach Karlsruhe gefahren. Beim Gericht angekommen mussten alle erst mal durch die Sicherheitskontrolle und haben im Anschluss daran eine sehr lehrreiche Führung bekommen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren so mehr über die Arbeitsweise des Bundesverfassungsgerichts und lernten beispielsweise wie Beschlüsse und Urteile vorbereitet werden. Außerdem erhielten sie einen allgemeinen Einblick in das Leben eines Richters und nahmen viele neue Erfahrungen und Eindrücke mit nach Hause.
Am vergangenen Samstag war die Zeit des Wartens vorbei: Wir konnten endlich auch unsere neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler begrüßen!Die Einschulungsfeier konnte dieses Jahr wieder wie gewohnt stattfinden. So wurden die beiden ersten Klassen in der Stadtkirche von Pfarrer Körner begrüßt. Thema des feierlichen Gottesdiensts war „du bist wichtig – du bist da“.Nach dem Gottesdienst ging es im Festsaal der Dr. Johannes-Faust-Schule weiter, wo die Schulleitung bereits auf die aufgeregten Kinder und ihre Eltern wartete. Schulleiter Herr Rathgeb stimmte die Kinder kurzweilig auf die erste Unterrichtsstunde ein und füllte exemplarisch eine bunte Schultüte voll guter Wünsche, einem Teddy zum Trostspenden und einem Stein für tolle Erinnerungen für die Kinder. Da durfte natürlich auch ein großes Dankeschön an die Eltern nicht fehlen. Konrektorin Frau Ebel stellte Ihre Begrüßungsrede für die neuen ABC-Schützlinge unter das Thema „Hände“. Sie betonte, wie wichtig helfende Hände an der Schule und zu Hause sind. Umrahmt wurde die Einschulungsfeier mit Beiträgen und Aufführungen der Bläserklasse unter Leitung von Frau Renz und den Schülerinnen und Schülern der 4a und 4b unter Leitung der Klassenlehrerinnen Frau Schwabenland und Frau Knauss.Zudem erhielten die neuen ABC-Schützen als Willkommensgeschenk eine Edelstahlwasserflasche, gesponsert von der Firma Kieselmann sowie eine Vesperbox, gesponsert vom Förderverein der Faustschule. Dafür an dieser Stelle nochmals ein großer Dank!Im Anschluss an die Feierlichkeiten gingen die Kinder mit den Klassenlehrerinnen Frau Schmidt (Klasse 1a) und Frau Rombach-Reber (Klasse 1b) zu ihrer ersten richtigen Unterrichtsstunde in ihr festlich geschmücktes zukünftiges Klassenzimmer. Die Eltern konnten derweil bei Kaffee und Kuchen, bewirtet vom „Home-Run“, auf ihre Kinder warten.Nach der viel zu kurzen Unterrichtsstunde kamen die neuen „Erstis“ gut gelaunt durch den historischen Schulhauseingang auf den Pausenhof geströmt.Liebe Erstklässlerinnen und Erstklässler, herzlich Willkommen an der Dr. Johannes-Faust-Schule! Wir wünschen euch einen tollen Schulstart und eine gute Zeit an der Faustschule Knittlingen!
Von 09. bis 14.07.2023 durften wir – 16 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 der FSK – zusammen mit zwei Lehrkräften an der HANDWERKSTATT teilnehmen. Im Rahmen der HANDWERKSTATT haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, während eines einwöchigen außerschulischen Aufenthalts handwerkliche Tätigkeiten auszuüben und Berufe des Handwerks kennenzulernen. Die HANDWERKSTATT soll Schülerinnen und Schüler in der Orientierungsphase für Berufe im Handwerk sensibilisieren. Unter Anleitung von Profis unterstützen die TeilnehmerInnen Sektionen des Alpenvereins beispielsweise bei der Instandhaltung von Hütten, dem Bau von Brücken oder Natursteinmauern.
Um die Kosten für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler so gering wie möglich zu halten, wurden im Vorfeld zum Beispiel Faustlocken auf dem Fauststadtfest verkauft. Außerdem wurden Spenden gesammelt, um dieses Projekt zu finanzieren. Zudem musste eine Alpenvereinshütte ausfindig gemacht werden und Mitarbeiter eines Alpenvereins, die ehrenamtlich das Projekt unterstützten. Das alles hat unsere Konrektorin Frau Ebel organisiert.
Zusammen mit ihr und Herrn Sautter machten wir uns am Sonntag, den 09.07.2023 mit der Bahn auf den Weg Richtung Brixen in Südtirol. Dort kamen wir leider mit dreistündiger Verspätung an und wanderten dann noch zur Radlseehütte hinauf, wo wir die nächsten Tage unser Quartier hatten. Unser Gepäck wurde zum Glück mit dem Lastenaufzug zur Hütte gebracht. Untergebracht waren wir im Matratzenlager der Hütte, die auf 2284m liegt.
Am Montagmorgen ging es dann nach dem gemeinsamen Frühstück los. Wir hatten vier ehrenamtliche Betreuer des dortigen Alpenvereins (Dominikus, Karl, Peter und Josef), die uns in Gruppen aufteilten und mit uns gemeinsam arbeiteten. Eine Gruppe baute aus Holzstämmen zum Beispiel eine kleine Brücke. Eine andere machte sich auf und brachte neue Markierungen an den Wanderwegen an. Außerdem wurden die Wanderwege gerichtet, Rinnen eingebaut, Steine geschleppt, eine Treppe zur Hütte aus Natursteinen gebaut, Zäune ausgebessert,…. Die Spitzhacke und der Vorschlaghammer waren bis zu diesem Zeitpunkt eher nicht das alltägliche Werkzeug von uns, doch bereits am zweiten Tag flogen diese durch die Lüfte, als gäbe es nichts Anderes im Leben. Wir hatten viel Spaß bei der gemeinsamen Arbeit und alle packten fleißig mit an, sogar unsere Lehrer.
Zur Abwechslung zwischendurch eignete sich der See zum Baden, die kleine Rinderherde zum Streicheln und Kraulen und natürlich der phantastische Ausblick auf die Dolomiten perfekt.
Jeden Abend verwöhnte uns Hüttenwirt Albin und sein Team mit bestem Abendessen und danach wurde gespielt bis zur Hüttenruhe um 22 Uhr. Das Handy vermisste an diesen schönen, geselligen Abenden irgendwie keiner von uns.
Nur den Mittwochvormittag mussten wir wegen einem Unwetter erst einmal in der Hütte verbringen, nachdem es in der Nacht zuvor gewittert und gehagelt hatte. Später konnten wir allerdings noch eine kleine Wanderung machen und dann nochmals Wege richten, die das Unwetter zerstört hatte.
Die Zeit in Südtirol war viel zu schnell um, und am Freitagmorgen mussten wir uns leider schon von allen verabschieden und den Weg ins Tal antreten. Mit der Bahn ging es dann wieder zurück und gegen 18 Uhr konnten unsere Eltern uns am Bahnhof abholen.
Vielen Dank nochmals an Frau Ebel, die alles für uns organisiert hat, Faustlocken verkauft und Spenden gesammelt hat um dieses Projekt zu verwirklichen und mit uns zusammen auf die Radlseehütte gefahren ist, an Herrn Sauter, der uns begleitet und fest mit angepackt hat und an unsere vier „Alpenvereinler“ Peter, Dominikus, Sepp und Karl, die uns angeleitet und von denen wir viel gelernt haben. Das Resümee aller war positiv und trotz harter Arbeit und anstrengenden Wanderungen würden alle Beteiligten jederzeit dieses Projekt wiederholen.
Danke auch an alle Firmen / Organisationen, die uns mit ihren Spenden dieses tolle Erlebnis ermöglicht haben:
Elektro Rückmann GmbH, Jakob und Rosa Esslinger Stiftung, Kieselmann GmbH, KOETRANS Logistik GmbH, NEUMO und die Sparkasse Pforzheim Calw.
Kurz vor den Sommerferien fand der Unterricht für die Technik-Schüler der 9. Klassen bei der Firma Kieselmann GmbH statt. Begleitet wurde die Gruppe von den Technik-Lehrern, Herrn Langenbach und Herrn Naumann. Die Schülerinnen und Schüler waren zu Besuch beim Knittlinger Unternehmen, um durch eine Präsentation und Vortrag sowie eine Betriebsbesichtigung Einblicke in den Betrieb, die Ausbildungsabteilung und die Produkte zu bekommen. Anschaulich vorgestellt wurden den Schülerinnen und Schülern die vielfältigen Ausbildungsberufe der Firma Kieselmann GmbH (Anlagenmechaniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufmann, Industriemechaniker, Technischer Produktdesigner, Zerspanungsmechaniker). Vor allem während des Rundgangs durch den Betrieb erhielten die Teilnehmer wertvolle Einblicke in die berufstypischen Tätigkeiten und Anforderungen aus erster Hand. In der Abschlussrunde wurden den Schülerinnen und Schüler noch offene Fragen zu den einzelnen Berufen beantwortet. So ging ein kurzweiliger und informativer Vormittag leider viel zu schnell vorbei.
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